Digitalisierung Feldbahn H0e
Moderator: Stephan Rewitzer
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Digitalisierung Feldbahn H0e
Für meinen Schwiegervater habe ich am Wochenende zwei Feldbahnloks von Roco digitalisiert.
Beide H0e-Loks wurden mit einem Zimo MX622, SMD-LEDs vorne/hinten, sowie einem Stützkondensator ausgestattet. Die Kö mit 2 x 220µF, die Dampflok mit einem 1000µF.
Fahrdemo auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=Ru4D57g72ak
https://www.youtube.com/watch?v=hrTvivBhRjQ
LG Martin[/url]
Beide H0e-Loks wurden mit einem Zimo MX622, SMD-LEDs vorne/hinten, sowie einem Stützkondensator ausgestattet. Die Kö mit 2 x 220µF, die Dampflok mit einem 1000µF.
Fahrdemo auf YouTube:
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https://www.flickr.com/photos/mariazellerland/sets/
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Hallo Martin
Könntest Du vielleicht ein Bild mit abgenommenen Gehäuse zeigen, würde mich sehr interessieren wie Du das platzmäßig gemacht hast. Einen Decoder habe ich in diese Maschinen auch schon eingebaut, aber das mit dem Stützkondensator klingt schon gut - vor allem wenn man Roco Feldbahnweichen mit Plastikherzstück verbaut hat.
Schöne Grüße
Richard
Könntest Du vielleicht ein Bild mit abgenommenen Gehäuse zeigen, würde mich sehr interessieren wie Du das platzmäßig gemacht hast. Einen Decoder habe ich in diese Maschinen auch schon eingebaut, aber das mit dem Stützkondensator klingt schon gut - vor allem wenn man Roco Feldbahnweichen mit Plastikherzstück verbaut hat.
Schöne Grüße
Richard
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Elko
Genau wegen der Weichen waren die Elkos erforderlich. Mein Schwiegervater fuhr auf seiner Feldbahn analog, Weichen sind mit Plastikherzstück und genau da blieben beide Loks immer stehen. Digital fahren die Loks jetzt natürlich viel weicher, Kriechgang möglich, auch über die Weichen.
Ich habe die Elkos laut ZIMO-Anleitung an MASSE und PLUS angeschlossen, und zwar direkt, also ohne Diode und Widerstand (aus Platzgründen). Das ist bis 500 µF kein Problem. Nur der große Elko muss zum Programmieren kurzfristig abgelötet werden. Aber das macht man ja nicht täglich.
Der Zimo MX622 ist ein wahrer Zwerg mit ausreichend Leistung und war für diese Loks genau richtig. Die Elkos habe ich nach Platzbedarf ausgewählt, wie gesagt, 2 x 220µF in Reihe, so 440 µF, und bei der Dampflok 1000µF als Goldcap-Ausführung, der ist dicker, aber nicht so lang und passte genau rein. Die Größe der Kondensatoren entspricht genau den Abmessungen des Decoders, daher passte alles zusammen in das Führerhaus. Das musste natürlich mit Fensterglas (Folie) und einem Vorhang blickdicht gemacht werden.
Ehrlich gesagt bin ich froh, dass die Gehäuse jetzt drauf sind. Ich habe leider offen kein Foto gemacht. Aber es war alles SEHR knapp! Die LEDs sind von Ledbaron (eBay) und die kleinste Bauform 0402 mit Kupferlackdraht. Vorwiederstände pro LED 2,2 kOhm.
http://www.ebay.at/itm/100x-SMD-LED-040 ... 4ae212342e
LG Martin
Ich habe die Elkos laut ZIMO-Anleitung an MASSE und PLUS angeschlossen, und zwar direkt, also ohne Diode und Widerstand (aus Platzgründen). Das ist bis 500 µF kein Problem. Nur der große Elko muss zum Programmieren kurzfristig abgelötet werden. Aber das macht man ja nicht täglich.
Der Zimo MX622 ist ein wahrer Zwerg mit ausreichend Leistung und war für diese Loks genau richtig. Die Elkos habe ich nach Platzbedarf ausgewählt, wie gesagt, 2 x 220µF in Reihe, so 440 µF, und bei der Dampflok 1000µF als Goldcap-Ausführung, der ist dicker, aber nicht so lang und passte genau rein. Die Größe der Kondensatoren entspricht genau den Abmessungen des Decoders, daher passte alles zusammen in das Führerhaus. Das musste natürlich mit Fensterglas (Folie) und einem Vorhang blickdicht gemacht werden.
Ehrlich gesagt bin ich froh, dass die Gehäuse jetzt drauf sind. Ich habe leider offen kein Foto gemacht. Aber es war alles SEHR knapp! Die LEDs sind von Ledbaron (eBay) und die kleinste Bauform 0402 mit Kupferlackdraht. Vorwiederstände pro LED 2,2 kOhm.
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LG Martin
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Re: Elko
Hallo Martin!
Wenn Du die beiden Elkos tatsächlich in Reihe geschltet haben solltest, also Pluspol des einen Elkos an den Minuspol des anderen Elkos und den Dekoder an die beiden verbleibenden Anschlüsse des einen sowie des anderen Kondensators, dann hast Du als Gesamtkapazität lediglich die Hälfte der Einzelkapazitäten der beiden Elkos, was Du sicherlich nicht beabsichtigt haben dürftest!
Um eine höhere Speicherkapazität zu bekommen, muß man Kondensatoren immer parallel schalten, also Pluspol an Pluspol, Minuspol an Minuspol und den Dekoder auch an diese beiden Knoten anschließen!
Nette Grüße,
Ingo.
Auch auf die Gefahr hin hier wieder als ewiger Besserwisser/Nörgler dazustehen, der bis dato selbst noch keine Anlage zuwege gebracht hat:Gneixendorfer hat geschrieben:Die Elkos habe ich nach Platzbedarf ausgewählt, wie gesagt, 2 x 220µF in Reihe, so 440 µF
Wenn Du die beiden Elkos tatsächlich in Reihe geschltet haben solltest, also Pluspol des einen Elkos an den Minuspol des anderen Elkos und den Dekoder an die beiden verbleibenden Anschlüsse des einen sowie des anderen Kondensators, dann hast Du als Gesamtkapazität lediglich die Hälfte der Einzelkapazitäten der beiden Elkos, was Du sicherlich nicht beabsichtigt haben dürftest!
Um eine höhere Speicherkapazität zu bekommen, muß man Kondensatoren immer parallel schalten, also Pluspol an Pluspol, Minuspol an Minuspol und den Dekoder auch an diese beiden Knoten anschließen!
Nette Grüße,
Ingo.
DS408 §2 (2): "Die Mitarbeiter sollen ... ihren Dienst mit der dem Wesen des Eisenbahnbetriebs entsprechenden Raschheit, aber ohne Überstürzung, ausführen."
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Danke für Hinweis
Vielen Dank für deinen Hinweis!
Habe sofort nachgelesen und du hast recht, ich habe das wirklich falsch gemacht. Muss ich umgehend sanieren und umlöten.
Bin leider ein elektrotechnischer Dilettant, daher immer sehr dankbar für Erklärungen und Verbesserungsvorschläge.
LG Martin
Habe sofort nachgelesen und du hast recht, ich habe das wirklich falsch gemacht. Muss ich umgehend sanieren und umlöten.
Bin leider ein elektrotechnischer Dilettant, daher immer sehr dankbar für Erklärungen und Verbesserungsvorschläge.
LG Martin
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Hallo Martin
Danke für Deine genauen Ausführungen - jetzt hätte ich aber noch eine Frage an Ingo.
Die Zimo Decoder haben ja vorbereitete Lötpunkte für Elkos; wie schaut das aber mit anderen Decodern aus - ist dann ein Einbau von Elkos sehr umständlich ( bin wie Martin auch kein Feinelektroniker).
Die Frage deshalb, weil andere Decoder (Tran, Esu usw.) um einiges kleiner sind und daher leichter zum Unterbringen sind.
LG Richard
Danke für Deine genauen Ausführungen - jetzt hätte ich aber noch eine Frage an Ingo.
Die Zimo Decoder haben ja vorbereitete Lötpunkte für Elkos; wie schaut das aber mit anderen Decodern aus - ist dann ein Einbau von Elkos sehr umständlich ( bin wie Martin auch kein Feinelektroniker).
Die Frage deshalb, weil andere Decoder (Tran, Esu usw.) um einiges kleiner sind und daher leichter zum Unterbringen sind.
LG Richard
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Ich bin zwar nicht Ingo, aber ich habe schon an Tran-Decoder Pufferkondensatoren angelötet.
Ich habe mich an diese Anleitung gehalten:
http://www.1001-digital.de/pages/digita ... -dcx75.php
http://www.1001-digital.de/pages/bastel ... atoren.php
Hier im Forum habe ich auch schon Bilder von meiner 2190 und 2092 gezeigt:
http://www.schmalspur-modell.at/viewtop ... 8&start=40
Die Herumlöterei braucht echt Nerven und eine ruhige Hand. Allerdings habe ich das auch geschafft mit einer 0,8 mm-Meißellötspitze ohne die Decoder zu zerstören.
Ich habe mich an diese Anleitung gehalten:
http://www.1001-digital.de/pages/digita ... -dcx75.php
http://www.1001-digital.de/pages/bastel ... atoren.php
Hier im Forum habe ich auch schon Bilder von meiner 2190 und 2092 gezeigt:
http://www.schmalspur-modell.at/viewtop ... 8&start=40
Die Herumlöterei braucht echt Nerven und eine ruhige Hand. Allerdings habe ich das auch geschafft mit einer 0,8 mm-Meißellötspitze ohne die Decoder zu zerstören.
Ein Triebkopf kommt selten alleine.
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Hallo Richard,
Dave hat meine Antwort ja quasi schon vorweg genommen und dafür aber gute Tips für eine Anleitung verlinkt.
Generell dürfte das Anlöten der Pufferkondensatoren bei allen Dekodern eine sehr pfriemelige Sache sein, bei der man leicht den ganzen Dekoder himmeln kann, wenn man nicht die nötige Vorsicht walten läßt.
Darüber hinaus kann ich mir auch lebhaft vorstellen, daß man längst nicht an jeden Dekoder diese Pufferkondensatoren anlöten kann, sofern diese Dekoder nicht ohnehin vom Hersteller für den Einbau dieser Kondensatoren vorgesehen sind.
Ich persönlich habe bis jetzt noch keine Pufferkondensatoren in irgend ein Modell eingebaut, bin aber der Meinung, daß in den Handbüchern meiner ESU-Dekoder dargestellt ist, wie die Kondensatoren prinzipiell anzuschließen sind.
Aber wie gesagt das kann von Hersteller zu Hersteller und sogar von einem Dekodermodell zum Anderen sicherlich auch unterschiedlich sein.
Nette Grüße,
Ingo.
Dave hat meine Antwort ja quasi schon vorweg genommen und dafür aber gute Tips für eine Anleitung verlinkt.
Generell dürfte das Anlöten der Pufferkondensatoren bei allen Dekodern eine sehr pfriemelige Sache sein, bei der man leicht den ganzen Dekoder himmeln kann, wenn man nicht die nötige Vorsicht walten läßt.
Darüber hinaus kann ich mir auch lebhaft vorstellen, daß man längst nicht an jeden Dekoder diese Pufferkondensatoren anlöten kann, sofern diese Dekoder nicht ohnehin vom Hersteller für den Einbau dieser Kondensatoren vorgesehen sind.
Ich persönlich habe bis jetzt noch keine Pufferkondensatoren in irgend ein Modell eingebaut, bin aber der Meinung, daß in den Handbüchern meiner ESU-Dekoder dargestellt ist, wie die Kondensatoren prinzipiell anzuschließen sind.
Aber wie gesagt das kann von Hersteller zu Hersteller und sogar von einem Dekodermodell zum Anderen sicherlich auch unterschiedlich sein.
Nette Grüße,
Ingo.
DS408 §2 (2): "Die Mitarbeiter sollen ... ihren Dienst mit der dem Wesen des Eisenbahnbetriebs entsprechenden Raschheit, aber ohne Überstürzung, ausführen."