evtl. kommt man der Sache eher auf die Spur, wenn man danach fragt, was an Bremssystemen für welche Art von Transport überhaupt in D zugelassen sind.
Ich könnte mir sichere Systeme als den Seilzug vorstellen ...
nur mal so als Ansatz.
"Optisch" kann man sicherlich sowas wie eine Seilzugbremse gestalten ... aber als primäres System betreiben???
Hallo CM!
Sicherlich fragt man sich, ob die primäre Zugsicherung mit der "Heberlein-Methode" nach evtl § zulässig ist, aber in Bruchhausen-Vilsen wird aber auch die Seilzugbremse genutzt. Außerdem ist meines Erachtens nach die S-Bremse sicherer als eine Luftbremse, weil wenn ein Seil reißen sollte, der Zug steht (Bremsen werden durch Spannen des Seilzuges gelöst).
LG Der Spion
ganz so einfach funktioniert eine Seilzugbremse aber auch nicht
das Seil hebt nur eine Rolle von einer zweiten Rolle weg
diese zweite Rolle ist auf einer Achse des FZ angebracht
und wenn das seil gelöst wird
wird auf Grund von einer Reibwirkung Kraft ausgeübt
(also die Rollen treffen aufeinander)
durch die drehbewegung der Achse wird nur das Rad bewegt
und jenes welche Rad bewegt eine Kette die dann das Bremsgestänge spannt!
also an einem stehenden Wagen ????? passiert nicht viel bei der Heberleinbremse
Für rechtschreibfehler und textfehler übernehme ich keine verantwortung
sie sind auch nicht zur nachahmung empfohlen!
Die Heberleinbremse funktioniert nur bei sich bewegendem Fahrzeug, wie Jan schon schrieb, das ist absolut richtig. Die Bremswirkung ist umso höher je schneller der Zug zu Beginn der Bremsung ist. Gebremst werden zudem nur die Wagen, die Lok benötigt eine eigene Bremse. Die Bremswirkung beruht darauf das sich Reib- und Achsrolle gegenläufig drehen und sich durch die Bewegungsenergie quasi "ineinander verkeilen", die Bremse benötigt somit keine großen Betätigungskräfte, da sie selbstverstärkend ist.
Die eigentliche Bremswirkung wird aber auch hier durch Bremsbacken erzeugt, deren Gestänge über eine Kette mit der Reibrolle verbunden sind und durch deren Drehbewegung betätigt werden.
Hallo zusammen!
Ich weiß was Ihr alle zusammen meint, von wegen es sei vielleicht nicht sicher.....Komisch! Warum hben sie dann aufm Mügelner Netz bis 1984 die Seilbremse genutzt? Hätten sie ja auch alles "modernisieren" können in Friedland und die Loks bei einem Raw-Aufenthalt....Dieses System ist sowohl als auch sicher.
LG Der Spion
Hallo alle zusammen,
Das mit der Sicherheit ist so eine Sache jedenfals im Winter denn was ist wenn die Bremsforichtungen einnfrieren?
Ich will da nur mal an das Unglück in Schrebnitz am 18. November 1919 erinnern. Auf der Strecke Mügeln - Döbeln, denn da ist wegen zugefrorenen Bremseinrichtungen ein
Güterzug auf dem im Bf Töllschütz wartenden Personenzug aufgefahren (wegen nicht gestellter Weichen) der Personenzug setzte sich darauf hin rückwertz das Gefälle hinunter in Richtung Schrebnitz dort entgleiste er in einer Brücke die in der Kurfe lag, der Personenzug lies sich nicht Bremsen (eventuell funktionierten auch hier die Bremsen nicht.
@rolfuwe: ... dann baut sich Druck auf und die Bremse hält deinen Pkw! Dieses System arbeitet aber hydraulisch und zum Festhalten bei stehendem Fahrzeug (und Abwesenheit des Fahrers ) gibt es ja die Feststellbremse, oder?
Sicher sind beide Systeme, denke ich, sonst wären sie sicherlich nicht so verbreitet. Die Saugluftbremse hat allerdings den Vorteil, das auch stehende Waggons automatisch angebremst werden, wenn die Hauptluftleitung belüftet wird.
Ja ich kenne diesen Unfall und auch das Buch. Aber es gab genügend Unfälle bei denen die Bremse Schuld nicht war. Außer den Unfällen in Schrebnitz (Bremse) und dem in Rothenkirchen (Nachbarschaft) 1903 wegen Überschreitung der Vmax sind mir keine derartig krasse Unfälle bekannt.....oder was vergessen?.......
LG Der Spion
Hallo Schmalspurspion,
Ich wolt nur sagen das unter bestimmten Klimatischen umständen auch eine Heberleinbremse nicht so sicher ist.
Ich glaube ich hab auch gelesen das es auf der Strecke
Lommatzsch - Meißen Triebischtal auch Probleme mit der Heberleinbremse gab, ich kann aber nicht sagen ob es Stimmt und wenn ja woran es lag.
Die Einzige Strecke wo andauernd mal Probleme mit der Seilbremse auftraten, war bei der "Rollbockboah" in Reichenbach
Weiß jemand was von den Probefahrten der 145 ?????? Sie wird morgen vorgestellt.
LG Der Spion
ich wollte und will auch nicht sagen das die H Bremse Unsicher ist sie ist nur Geschichtlich alt !
Es gibt nur heute ganz andere Rechtliche hintergründe ein Privates EVU zu sein und da muss man sich ja nun mal an geltende Vorschriften halten !
nun ist die I K ja eindeutig ein Neubau ! da gehe ich mal von aus das das EBA entschprechend nur eine Betriebserlaubniss erteil nach geltenden Recht ?
denn wir reden davon Privatpersonen durch`s Ländle zu fahren !
Für rechtschreibfehler und textfehler übernehme ich keine verantwortung
sie sind auch nicht zur nachahmung empfohlen!
Ja sie ist zwar ein Neubau, aber was ist, wenn (wie bei 99 516) das Denkmalschutzamt, d.h. als technisches Denkmal unterhalten wird? Die haben ihre Forderungen an die Lok (wie mit Fenster in alten Häusern).
wir reden nicht von einem Haus wo menschen drinn wohnen denn so ein Fenster da kann nun irgendwie nicht so viel passieren !
es geht darum Personen mit einem Schienengebundenen FZ zu transportieren !
ich meine mir ist auch relatiev egal wie der eine oder ander es sieht
natürlich sieht es schön aus so ein Seil über dem ganzen Zug gespannt zu sehn !
da bin ich ja auch
Für rechtschreibfehler und textfehler übernehme ich keine verantwortung
sie sind auch nicht zur nachahmung empfohlen!
Schmalspurspion hat geschrieben:Die Einzige Strecke wo andauernd mal Probleme mit der Seilbremse auftraten, war bei der "Rollbockboah" in Reichenbach
Weiß jemand was von den Probefahrten der 145 ?????? Sie wird morgen vorgestellt.
LG Der Spion
Ich hab noch mal gekuckt auf dem starken Gefälle nach Meißen runter musste der Zug auch mit Hand gebremst werden.